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DIE PRIMARSTUFE (Grundschul-Stufen) der GMS


Aufbau und pädagogische Leitlinien

Unser wesentliches Anliegen ist es, in der Schule die Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen sich ein  Kind zu einer selbstbewussten sozialen Persönlichkeit entwickeln kann. Es soll eigene Interessen entdecken und verfolgen aber ebenso üben, die Interessen und Fähigkeiten der anderen Schüler wahrzunehmen und zu respektieren.

Wir gehen von der Grundannahme aus, dass jedes Kind die wichtigsten Basis-Kenntnisse erwerben kann – dass es dazu aber unterschiedlich viel Zeit und Übung braucht. Dies zu akzeptieren,  eigene Stärken nutzen und Schwächen einordnen zu können, ist ein weiteres wichtiges Ziel, bei dessen Erreichung wir die Kinder unterstützen wollen.

►Eine ausführliche Information zu unseren Grundschul-Stufen finden Sie unter den downloads zu dieser Seite.

Unsere Primarstufe ist  wie folgt aufgebaut:







Tagesablauf

Unterricht, der sich stärker nach den einzelnen Kindern richtet, braucht Zeit und Ruhe. Durch stets wiederkehrende Abläufe und Rituale versuchen wir, Zeit zu „entschleunigen“.

 Deshalb beginnt und endet die Schule in der Regel auch täglich für alle Kinder gleich. Da Halbtageskinder und Ganztageskinder dieselben Gruppen besuchen, verläuft der Pflichtunterricht für alle im selben Rhythmus.

Individuelle Arbeitszeiten, in denen die Kinder in bestimmten Grenzen selbst wählen, woran sie und mit wem arbeiten, wechseln mit Zeiten, in denen alle gemeinsam lernen oder an einem Thema arbeiten. Jedes Kind gehört einer Stammgruppe(Klasse) an und ist gleichzeitig Teil der jahrgangsübergreifenden Stufengruppe. Gearbeitet wird in und mit der Stammgruppe, in altersgemischten „Werkstätten“ oder in ausgewählten Gruppen auf Zeit.

Fächer und Fachbereiche

A:  Deutsch  / Mathematik  / Englisch  im Fachunterricht:

  • Eingangsdiagnosen in Kindergarten und ersten Schulwochen: Wo steht jeder Schüler?
  • Fachunterricht findet täglich in kurzen Einheiten statt, die mit zunehmender Ausdauer der  Kinder länger werden.
  • In täglichen Studienzeiten arbeiten die Kinder mit zunehmend eigenem Zeitmanagement an Wochen-Arbeitsplänen.
  • Kinder, die mehr oder weniger Zeit benötigen, erhalten jeweils passende Aufgaben.

B:  Sprach- und Rechenförderung im gesamten Unterricht:

In allen Fächern wird Deutsch und Mathe gelernt, geübt – und bewertet:

  • Gespräche führen, argumentieren,
  • Wörter, Sätze, Texte lesen, verstehen und darüber reden
  • Texte schreiben, dabei zunehmend an Gestaltungsregeln orientieren und verbessern
  • Mit Größen, Maßeinheiten, Geld umgehen: schätzen, messen, bezahlen,
  • Fragen stellen, Informationen beschaffen und verwenden

C: Vernetzter Unterricht:

  • Einbringen, was man schon kann und weiß
  • Neues erfahren, entdecken, trainieren
  • Lernen, mit anderen zu arbeiten, um Ziele zu erreichen
in den Fächern Sachkunde, Werken, Musik und Kunst
  • Naturphänomene wahrnehmen, staunen, beobachten, zu verstehen versuchen
  • Geschichten und die Geschichte von Menschen unserer Heimat und anderswo kennen lernen
  • Beobachten, darüber nachdenken und üben, wie Menschen besser zusammenleben können
  • Täglich singen und aktiv mit Musik umgehen
  • Mit vielen unterschiedlichen Materialien arbeiten, zeichnen, werken und gestalten
  • Ein ästhetisches Bewusstsein entwickeln durch die Auseinandersetzung mit Kunst, Musik, Umwelt und Menschen
  • Kreativ sein, sich als Forscher, Philosoph, Künstler, Dichter oder Musiker einbringen
  • Für viele Kinder das AHA-Erlebnis: Ich kann etwas sehr gut!


D: zentraler Bestandteil -> Bewegung – Spiel und Sport:

  • 3-4 Stunden Sport in der Woche (je nach Lehrerversorgung) werden ergänzt durch tägliche Bewegungszeiten und viele Bewegungsanlässe innerhalb des Unterrichts.
  • Unser Leitmotiv heißt „Fit und Fair“ – sich bewegen, wohlfühlen und erfolgreich lernen, gehören für uns zusammen

E: Fördern und Fordern:

  • Nicht alle Stärken und Schwächen eines Kindes können im Klassenverband ausreichend beachtet werden. Deshalb werden zusätzliche Lehrerstunden für jahrgangsübergreifende Spezial-Gruppen oder zum Unterrichten im Team verwendet.
  • Kinder mit festgestelltem Förderbedarf erhalten zusätzliche Unterstützung durch "ihre" Sonderpädagogin, Kinder mit Sprachförderbedarf nehmen an Intensiv-Sprachförderstunden teil.
  • Die  Lernfortschritte jedes Kindes werden regelmäßig festgehalten und bilden die Grundlage für die Arbeitspläne und die regelmäßigen Entwicklungsgespräche mit Kindern und Eltern

F: Lernen und Leisten

  • In Deutsch, Mathematik und Englisch sind die Anforderungen des Bildungsplan in Matrixform übersichtlich aufgeschlüsselt. Mit Hilfe dieser "Kompetenzraster" können Lernfortschritte in jeweils 8 Stufen bis zum Ziel der Primarstufe mitverfolgt werden.
  • Der jeweilige Lernstand wird in allen Lernbereichen regelmäßig ermittelt. Statt mit Ziffernnoten wird  (teilweise prozentual) notiert, in welchem Leistungsbereich sich ein Kind befindet - orientiert an den  Kompetenzrastern.
  • Der erreichte Lernstand und einzelne Leistungen werden in regelmäßigen Treffen zwischen Kind und Lern"coach" und zweimal jährlich im Gespräch mit den Eltern besprochen.

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