Home Aktuelles aus dem Schulleben Ganztag Schule A bis Z
spacer
Schule im Überblick



Die Schule im Sand ist eine kombinierte Grund- und Werkrealschule mit -2013/14- etwa 650 Schülern in 31 Klassen. Sie wurde 1959 als erste Stadtteilschule in Bietigheim neu gebaut und seitdem mehrmals auch baulich den veränderten Anforderungen angepasst. Im Sommer 2012 wurde die Sekundarstufe der ehemaligen Schule im Buch in die Sandschule aufgenommen. In der noch immer 2,5-zügigen Werkrealschule, der 3-zügigen Grundschule und der städtischen Betreuung "PLUS" werden die Schüler von 85 Lehrern -davon 1 Sonderpädagogin - zwei Sozialpädagogen, zwei pädagogischen Assistenten, zwei Integrationshelferinnen, Erzieherinnen und vielen Jugendbegleitern pädagogisch begleitet und betreut.
Wir sind eine multinationale und multikulturelle Schule, die neben Regelschülern auch Schüler mit "sonder"pädagogischem Bedarf oder fehlenden Sprachkenntnissen unterrichtet und betreut.
Die Schule im Sand wird in der Werkrealschule als gebundene Ganztagsschule geführt, in der Grundschule als teilgebundene Ganztagesschule für rund die Hälfte der Schüler (jeweils von 8.00 bis 16.00). Halbtagesschüler können darüber hinaus zwischen 7.10 und 14.00 Uhr betreut werden, Ganztages-Grundschüler bis 17.00 Uhr. Das bedeutet:
Montags bis freitags verbringen Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 16 Jahren bei uns einen Großteil ihrer Zeit. In der 2007 gebauten Mensa werden täglich abwechslungsreiche Mittagsgerichte und Snacks frisch von einem Gastwirt gekocht und angeboten.
In enger Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit ist neben der schulischen Ausbildung die Persönlichkeitsentwicklung durch Kommunikationstraining, ein Anti-Gewalt-Gremium, vielfältige Bewegung und erlebnispädagogische Angebote ein Schwerpunkt unserer Arbeit – ganz nach unserem Leitmotiv: „Fit und Fair“.
Arbeitskreise aus engagierten Eltern und Lehrern kümmern sich neben den weit über Bietigheim hinaus bekannten Aktivitäten des Freundeskreises der Schule im Sand (Schul-Förderverein) um die kontinuierliche Verbesserung der Ganztages- und Spielangebote und der Schulwegsicherheit.


Die Grundschule


Ein Ziel unserer Grundschule ist es, dass jedes Kind zu einem Zeitpunkt eingeschult wird, an dem es sozusagen „nahtlos“ in die Schule hineinwachsen kann. Dazu arbeiten unsere Kooperationslehrerinnen so eng wie möglich mit den Erzieherinnen der Kindergärten und den Eltern zusammen, lange bevor der entscheidende erste Schultag – im September oder im Februar- kommt. Auch beim Übergang zwischen Eingangsstufe (früher Klasse 1+2) und Aufbaustufe (Klasse 3+4) wird im Gespräch zwischen Eltern und Lehrern über den besten Zeitpunkt entschieden. Damit wollen wir vermeiden, dass Brüche in der Lernentwicklung oder häufige Misserfolge die Lernfreude der Kinder schon zu diesem frühen Zeitpunkt nachhaltig stören. Regelmäßige Lernstandserhebungen und Lernstandsgespräche stellen die individuelle Lernentwicklung in den Vordergrund. Ziffernnoten werden erst zum Ende der Grundschulzeit erteilt. Alle über den verpflichtenden Unterrichtsbereich hinaus verfügbaren Lehrerstunden werden zur individuellen Förderung der Kinder verwendet – sei es durch zusätzliche Begleitung während des Unterrichts oder in speziellen Förderbandgruppen, z.B. im Bereich Lesen, Rechtschreiben, in der Sprachförderung, im Mathematisieren, Sachrechnen oder zur Verbesserung der Körperkoordination. Im Förderband Plus werden Kinder, die ihre Begabung in der Regelklasse noch nicht angemessen entwickeln können, intensiv betreut. Vielfältige ehrenamtliche Kurse und Kooperationen mit Sport- und Musikvereinen sowie der Musikschule Bietigheim runden das Angebot für die Grundschüler ab.


Die Werkrealschule


Auch in der Werkrealschule sorgen Jahrgangsteams zusammen mit Sozialpädagogin und pädagogischen Assistenten dafür, dass die Schüler ein umfassendes Betreuungsangebot vorfinden. Da die wenigsten Schüler freiwillig bei uns sind und sich die meisten auch nach außen gegen vielfältige Vorurteile behaupten müssen, legen wir Wert darauf, dass die Schüler im Unterricht durch intensive Begleitung und Förderung Erfolgserlebnisse erzielen können. Wie in der Grundschule steht die individuelle Lernentwicklung - ohne vergleichende Ziffernnoten - im Mittelpunkt.
Wir erwarten von allen Schülern in allen Fächern, dass sie ihr Bestes geben. Aber wir akzeptieren auch die Grenzen, die ihnen durch ganz unterschiedliche persönliche Erfahrungen gesetzt werden und geben ihnen immer wieder eine neue Chance.
Im gebundenen Ganztagesbetrieb findet alles Schulische auch an der Schule statt: Am Vormittag finden regelmäßig Studienzeiten für eigenständiges Lernen in Deutsch, Mathematik und Englisch statt. Mehrmals am Nachmittag sind weitere Übungsphasen fest in den Stundenplan eingebaut. Studien- und Übungszeiten werden durchgängig von Lehrern betreut.
Wahlpflichtkurse und Neigungsgruppen sowie unkonventionelle Lösungen in Zusammenarbeit mit Vereinen ermöglichen im sportlichen und musischen Bereich, dass persönliche Vorlieben berücksichtigt werden. Neben dem Mittagsangebot in der Mensa laden das Lesezimmer, der Billard- und Tischkicker-Raum, Computerräume, Spiele-Zimmer, Sporthalle und Kleinspielfeld zur Freizeit- und Pausengestaltung ein.
Großen Wert legen wir auf eine orientierende und systematisch angelegte Berufswegeplanung ab Klasse 5. Dazu gehören technische und hauswirtschaftliche Pflicht- und Wahlkurse oder Erfahrungen als Mentor, Jugendbegleiter oder in einer Schülerfirma genauso wie regelmäßige Arbeitsplatzerkundungen, ein oerientierendes Wochentags-Praktikum in Klasse 7, berufsspezifische Blockpraktika und Wochentagspraktika in Klasse 8+10, häufigere 3-5-tägige (freiwillige) Praktika in Klasse 8-10 . Bewerbungstraining, Schullaufbahn-Beratung und individuelle Unterstützung bei der Ausbildungsplatzsuche (durch Lehrer-Team, Jobcoach und Schul-Sozialpädagogin) sind weitere schulische Schwerpunkte in den Klassen 8-10.
Ambitionierten Schülern steht die zehnte Klasse mit dem Ziel der Mittleren Reife offen. Auch hierbei werden sie im vertrauten Rahmen von engagierten Lehrern eng begleitet.


Eltern in der Schule


Jede Schule braucht die enge Zusammenarbeit mit dem Elternhaus. Wir laden deshalb alle Eltern ein zu regelmäßigen Gesprächen mit den Lehrern. Sollten Kinder morgens nicht in der Schule ankommen, erfolgt eine telefonische Rückfrage – kein Kind soll unterwegs verloren gehen. Über Lerntagebuch oder Studienzeitbuch erfahren Eltern wöchentlich, woran ihr Kind gerade arbeitet. Das Studienzeitbuch eignet sich auch gut zum schriftlichen Austausch zwischen Lehrern und Eltern.
Selbstverständlich freuen wir uns stets über Eltern, die über einen längeren Zeitraum aktiv am Schulleben teilnehmen können und sich z.B. im Freundeskreis, an einem der Arbeitskreise zur Schulentwicklung, mit einem Kurs-Angebot oder als Leseeltern und bei Fördermaßnahmen beteiligen.


Beratung und Hilfe


Bei drohenden Problemen ist uns Beratung wichtig. Jede Lehrerin und jeder Lehrer sowie die täglich anwesenden Sozialpädagogen sind ansprechbar für persönliche Probleme von Schülern und Eltern. Darüber hinaus hat die Schule in den vergangenen Jahren ein Netzwerk aufgebaut zusammen mit Mitarbeitern der Jugendförderung und Jugend- und Familienhilfe, mit Beratungs- und Fördereinrichtungen und Jugend-Sachbearbeitern der Polizei. Wir arbeiten eng zusammen mit der Berufsberatung des Arbeitsamtes und vielen Firmen im Bereich der Stadt Bietigheim.


Stand 1/2014
gez. Steigelmann
spacer
spacer   spacer
STARTSEITE | IMPRESSUM | DATENSCHUTZ | KONTAKT | LOGIN | SITEMAP | SUCHE


Powered by eXV² Vers. 2.4.1 © 2004-2018 www.exv2.de